moov - das beste Sport Gadget

Vielleicht hat man an der ein oder anderen Stelle in Bits und so gehört oder gesehen, dass ich den moov* für ein extrem großartiges Stück Gadget zum Laufen, Schwimmen und Radfahren halte. Wenn nicht sogar für das großartigste Gadget bisher. Wem diese tl;dr version schon reicht und eine dieser Sportarten regelmäßig ausübt kann jetzt auf kaufen klicken und glücklich werden.

Für alle anderen hole ich kurz aus. Kadenz, also die Schrittgeschwindigkeit beim Laufen, ist relativ wichtig. Es gibt ein paar Studien dazu und hier ein wild ergoogelter Artikel zu dem Thema. Die Kurzzusammenfassung ist: Höhere Kadenz und kleinere Schritte ist weniger anstrengend auf Distanz und verursacht weniger Verletzungen weil man nicht auf der Ferse aufkommt (gepolsterte Schuhe federn leider einen Scheiss ab).
Mein Problem damit war bisher, dass ich es beim Laufen nicht schaffe mich genug darauf zu konzentrieren und selbst mit 170-180bpm Musik hänge ich manchmal unbewusst hinterher.
Genau an der Stelle setzt der moov an. Es ist ein kleiner Tracker der zum laufen (oder schwimmen, oder radfahren, oder bei anderen Sportarten), welcher ans Fußgelenk geschnallt wird und die tatsächliche Kadenz sowie die Kraft des Aufpralls misst. Die [moov run & walk App] (iTunes Appstore, Google Play Store) lässt einen eine Trainingsart wählen. “Sprint Intervals”, “Speed Endurance”, “Running Efficiency” und “Brisk Walking” sind verschiedene Ziele/Programme mit verschiedenen Kadenz/Geschwindigkeitszielen. Bspw bei “Running Efficiency” setzt man ein Level und muss nun eine bestimmte Kadenz und Dauer in mehreren Intervallen laufen. Wenn man die Zielkadenz unterschreitet wird man darauf hingewiesen. Wenn man allerdings die vorgegebene Kadenz einhält wird man regelmäßig mit einem “Cha-Ching”-Achievement-Sound belohnt. Des weiteren bekommt man auf Wunsch regelmäßig Hinweise wie man seine Haltung optimieren kann (da man das doch ab und zu vergisst).

moov-app

Wie Anfangs schon geschrieben kann auch Schwimmen und Radfahren mit dem moov getrackt werden. Beim Schwimmen werden Züge, Bahnen, Zuglängen und Geschwindigkeit erfasst, im wasserdichten Gerät gespeichert und zur späteren Auswertung nach dem Training in die swim App übertragen. Hier bekommt man natürlich kein Live Feedback.

moov-swimming

Beim Radfahren misst der moov am Fußgelenk die Trittfrequenz und erinnert einen ab und an ans Schalten in niedrigere Gänge um Gelenke zu schonen.

Zusätzlich zum gerade genannten trackt der moov auch 7Min-Workout und Boxen (auch mit mehreren Trackern gleichzeitig), beides habe ich bisher nicht getestet, da mir dafür schlichtweg das Interesse fehlt.

Der Grund warum ich genau jetzt nochmal in epischer Breite darüber schreibe ist (mal abgesehen davon dass es immer noch das großartigste Fitness-Gadget ist), daß moov gerade den neuen moov now angekündigt hat. Der moov now ist eine dünnere Version des moov, mit 6 Monaten Akkulaufzeit, einem nicht ganz so absurden Design wie die erste Version, und zusätzlich Schlaf- und Aktivitätstracking.

Man kann den moov* im Moment vergünstigt vorbestellen. Der alte moov ist auch noch zu haben allerdings wüsste ich nicht warum man den im Moment bestellen will, ausser man braucht jetzt sofort einen – aus Gründen.

Wer gerne läuft, schwimmt oder Rad fährt und dabei seine Form und Leistung verbessern will kann den moov jetzt erwerben*.

* Für jeden Einkauf über diesen Affiliate Link bekomme ich $5 von meiner Bestellung gutgeschrieben.

Making of: Unveiling the Skies - Rhythm is a Dancer

Oktober 2014 bekam ich die Anfrage von der befreundeten Band "Unveiling the Skies" ob ich mit ihnen ein Musikvideo zur Coverversion des 90er Hits "Rhythm is a Dancer" zu produzieren. Zugegeben habe ich noch nie ein Musikvideo produziert und das wusste die Band auch. Sie wollten es trotzdem.
Die Band hatte relativ genaue Vorstellungen: 90ies Kleidung, Party und alles ein wenig "Over the top".

Unbearbeitetes Kamera Video

Unbearbeitetes Kamera Video

Dreh

Wir hatten ca 6 Stunden Drehzeit in der SilverStage. Das mag viel klingen aber mit den vielen geplanten Shots war es eine zeitliche Herausforderung.
Daher hatte ich zwei Nikon D5100 Bodies dabei, beide mit der Firmware von Simeon Pilgrim gepatcht um Video in besserer Qualität zu speichern.
Die Bodies waren ausgestattet mit meinem Tamron 17-50 f2,8 und einem Tamron 10-24 f3,5, welches mit Tamron netterweise für den Dreh zur Verfügung gestellt hat.
Des weiteren mein günstiges, aber ausreichendes CamSmart Schultertstativ sowie eine extra für den Dreh angeschaffte FlyCam DSLR Nano für weiche Bewegtaufnahmen.
Zur Spotbeleuchtung hatte ich statt meines Quenox LED-Panels eine Yongnuo Ringleuchte mitgenommen um schönere Catchlights in Sonennbrillen zu bekommen.

Unbearbeitetes Kamera Video

Unbearbeitetes Kamera Video

Das Ringlicht ist leider nur etwa halb so hell wie das Quenox Panel und im Nachinein bin ich nicht sicher warum ich nicht beide mitgenommen habe.
Abschließend noch 6 GoPros, welche ich mir von verschiedenen Freunden geliehen hatte (Danke an Felix, Thomas und Frank).
Je eine der GoPros wurde mit einem Blitzschuh auf Stativschraubenadapter auf eine der D5100 geschnallt um etwa dasselbe Bild mit weiterem Winkel zu schiessen. Drei weitere GoPros wurden an Decken-Rigs geschraubt um Club Shots von oben zu bekommen und die letzte war für eine Szene am Mikro des Sängers vorgesehen.

Fest angekündigt hatten sich 60 Statisten, von den leider nur 18 erschienen. Das macht einen Dreh der die Atmosphäre in einem vollen Club zeigen soll sehr schwierig. Damit waren auch die GoPros an der Decke Insta-Sinnlos, da sie einen fast leeren Club zeigten (aufgrund des großen Bildwinkels).

Leerer Club, nutzloses GoPro-Video

Leerer Club, nutzloses GoPro-Video

Der Dreh selbst verlief relativ reibungslos, auch wenn es immer schwieriger wird eine Partymeute, die sich ständig weiter betrinkt zu dirigieren.
Nach dem Dreh im Club haben wir noch ein 90ies Vjay Intro und Outro mit dem neuen Schlagzeuger der Band vor einem Greenscreen aufgezeichnet. Zwei schwarze Gaffatape Kreuze auf den Greenscreen für späteres Motion Tracking und wilde Handkamera komplettieren das 90ies Feeling.

Timeline des finalen Final Cut Pro X Projektes

Timeline des finalen Final Cut Pro X Projektes

Postproduktion

Die Postproduktion war sehr aufwändig, da zum einen die Szenen passend zusammengesetzt werden, die (zugegeben etwas dünne) Story erzählt und Videos aus verschiedenen Kameras in verschiedenen Lichtsituationen farblich angepasst werden musste.
Letzteres ging mit dem in final Cut Pro X eingebauten "Match Color" relativ gut und bedurfte wenig Nachbearbeitung.
Eine Sache die man schnell merkt: ein 2012er 15" MacBookPro Retina ist mit einem Video, welches bis zu 10 Spuren hat ganz schnell am Anschlag und rendert sich einen Wolf. Mit Geduld kommt man da allerdings durch.
Beim Dreh selbst hatten wir auf Effektlicht verzichtet da dieses in der Postproduktion eingefügt werden sollte. Hierbei kam Luca's Light Kit aus dem großartigen FXFactory Paket zum Einsatz. Mit dem "Disco Strobe Light" bekommt man einen farbigen Strobo Effekt extrem gut hin. Noch abgefahrene Scanner/Discokugelbeleuchtung für Shots in die tanzende Menge liefert hier "Shapes 02" auch aus dem Light Kit.
Für alle Unschärfeeffekte kam "Vignette" aus dem FXFactory Pro Paket zum Einsatz Am Schluss bedurfte es noch Color Grading um einen Leicht grungigen Look zu bekommen, Quasi um die Brücke von 90ies zur harten Gangart der Band zu schlagen.
Hierfür gibt es meines Wissens kaum etwas besseres als Red Giants “Magic Bullet Looks". In Looks haben wir uns 6 ähnliche Looks für verschiedene Lichtsituationen gebaut. Alle mit etwas LightLeak und Weissabgleich- sowie Farbanpassungen. Nichts zu abgefahrenes.

Magic Bullet Looks

Magic Bullet Looks

Zum Vergleich, eine Szene mit Original Kamera Video und danach nach dem ganzen Grading Prozess.

Abschließend galt es noch die Vjay Szenen zu tracken und mit neuem Hintergrund zu versehen. Dafür habe ich Motion Tracking in Adobe After Effects genutzt (nur, weil mir nicht mehr einfiel wie Match Moving in Apple Motion funktioniert. Ich hasse After Effects...). Als das Intro fertig war fiel mir auch wieder ein wie es in Motion funktioniert, daher ist das Outro optisch etwas anders, da es in Motion getrackt und gekeyed wurde. Um das Intro in Motion neu zu machen war leider keine Zeit mehr, da wir uns einen Releasetermin gesetzt hatten der einzuhalten war.

Fazit

Nach ca 40 Stunden Dreh und Postproduktionszeit ist ein Musikvideo herausgekommen, welches die Band und ich sehr unterhaltsam finden. Ich hatte eine menge Spaß, habe wirklich viel gelernt und würde im Nachinein besonders beim Dreh einiges anders machen.

Auphonic kostet was - oder: Liebe Podcaster, habt ihr den Verstand verloren?

Ab sofort kostet der “Audioheilemachonlinedienst” Auphonic etwas Geld.

Mich wunderts nicht. Man kann nicht sowas großartiges bauen und es dann verschenken. Das war uns allen doch von Anfang an klar, oder?

Und plötzlich wird auf Twitter gejammert, dass sich kleine Podcasts das nicht leisten können, weil die kostenfreien 2 Stunden nicht reichen werden.

Kleine Podcaster haben also nicht 100€ aufwärts für Mikros, Ständer, Mischpulte, Kopfhörer, Webspace, usw ausgegeben? Nein, natürlich alles mit dem internen Mikro des 35€ Chromebooks aufgenommen. Is klar.

Wir halten also fest: Für Hardware viel Geld ausgeben ist voll okay. ~60€ im Jahr ausgeben für einen Dienst, der euch die Arbeit leichter macht und eure Produktion für den Hörer angenehmer zu Hören ist nicht okay. Ihr widert mich an. Ernsthaft. Dieselbe Einstellung warum eine App nur noch 1€ maximal kosten darf, für ein beliebiges Stück Plastik mit Batterie drin sind 99€ aber voll okay.

Ggf haben es aber ein paar auch einfach nicht geschnallt. Man braucht kein Monthly Pack. Angenommen man produziert 4h Audio im Monat. Dann bleibt man bei dem “2h / Monat for free” Plan und kauft sich 25h One-Time Credits für 37€ dazu. Die werden dann erst ab dem erreichen der monatlichen 2h genutzt. Reichen für ein Jahr und wir sind damit bei 3€ pro Monat. Wem das zu teuer ist, der hätte ggf das Geld für Hardware in einen Finanzberater stecken sollen oder verzichtet einmal im Monat auf einen Tall Chocolate Chip Frappuchino mit Maple Syrup Shot und Sojamilch.

Apple Mail hangs after 10.9.2 Update - (UPDATED)

So my Mail started hanging after the 10.9.2 OS X update. Thankfully enough, jollyjinx had the solution on Twitter. It’s a corrupt mail account.

First open /Applications/utilities/Console.app and in the top right corner, search for “Mail”.

You’ll probably find something like this: 

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The part blurred in my screenshot tells you which account causes the issue. There could also be more than just one account.

Now force quit Mail if you haven’t already.

Go to System Preferences > Internet Accounts. And find the account(s) in question. Select it and uncheck “Mail”.

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Now start Apple Mail again. It should start up just fine.

Here comes the part some might not like: Remove the account from Internet accounts, and re-add it. If it is a POP3 Account, there might be some way to save the Emails but this is a good moment to pick up the call from the 90ies, because they want their POP3 back. Switch to IMAP right here, right now.

Update: If that doesn’t help, jollyjinx has us covered again. The account in question is probably a Gmail account, right? Of course it is. The combination of Gmails weird IMAP handling and Apples inability to make a decent Mail client lets things explode.

Log into your Gmail webmail. Go to Settings > Labels and find this: 

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Some weird Labels with Slashes in them. Rename them and remove the Slashes. Rename them to something completely different. This structure doesn’t make sense at all. 

After you have done so, quit Mail, move your ~/Library/Mail folder to your Desktop and reopen Mail. That “should” solve the issue for good. It’ll take a while for Mail to re-download your messages but it’ll work after that.

Thanks to Patrick for the help!

Tempo 120 auf Autobahnen

In meiner Timeline schreit man nach einem 120 km/h Tempolimit auf deutschen Autobahnen, weil das ja ganz offensichtlich Unfälle mit Todesfolge reduzieren würde. Wie wir ja alle wissen, verursachen nur Menschen, die schnell fahren Unfälle und ein Unfall mit 120 km/h ist nicht tödlich (*Sarkasmus*).

Dieses Argument habe ich bisher immer für Unsinn gehalten, jedoch nie hinterfragt, dank Wolfram Alpha ist das aber eigentlich sehr einfach. Wer hat denn ein Tempolimit und ähnliche Fahrzeuge und Menschen? Bingo: Österreich, mal sehen was Wolfram Alpha sagt: 

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(Als Jahr habe ich 2006 genommen, da das letzte Jahr ist für das Wolfram Alpha Daten für Deutschland hat)

Moment, das würde ja bedeuten, im Verhältnis zur Einwohnerzahl hat Österreich mehr Unfälle als Deutschland, trotz maximal Tempo 130.

Na gut, Österreich ist seeeehr klein und hat sehr viele Berge im Vergleich zur Fläche, schauen wir uns also lieber etwas vergleichbareres an: Frankreich.

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Hmm, auch Frankreich hat mehr Unfälle im Vergleich zur Einwohnerzahl und das trotz Tempolimit von 130 km/h. MOOOMENT! 130!! Gefordert wurde 120!! Vielleicht machen es die 10 km/h aus.

Wer hat ein Tempolimit von 120? Bspw Finnland und wie wir wissen machen die Skandinavier eh alles besser, was sagt uns als hier der Herr Wolfram?

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Hmm, auch hier mehr Unfälle im Vergleich zur Bevölkerung. Seltsam. 

Zugegeben, es gibt bsw. die Schweiz, welche weniger Unfälle im Vergleich zu Einwohnern hat, allerdings liegen die Zahlen schon sehr nah zusammen.

Völlig aus dem Raster fällt nur die USA, die wirklich um Welten besser da steht.

Noch schlechter steht die USA da, die 10 mal mehr Tote im Vergleich hat als wir (danke an @macguru17)

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Ich glaube allerdings dass das wenn dann hier direkt mit der Anzahl der Menschen pro Quadratkilometer zusammenhängt.

Und das trotz der extrem viel geringeren Bevölkerungsdichte.

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Um es vereinfacht zu sagen, in den USA kenne ich entweder kompletten Stau oder kein weiteres Auto auf 500 MeterDutzend YardsUnzenCups furlong per hogshead, mal abgesehen davon dass dort jedes Auto einen Tempomaten hat (was ich als Verpflichtung für Deutschland für weit sinnvoller halten würde als ein Tempolimit). @obreidenbach merkt hier noch an, dass eine Automatikpflicht noch sinnvoller wäre als eine Tempomatpflicht, auch dieses Argument unterschreibe ich so. Weniger/nicht schalten => mehr Aufmerksamkeit für den Verkehr.

Vielleicht habe ich ja einen ganz wichtigen Punkt übersehen, das Killerargument warum wir mit einem Tempolimit plötzlich wirklich keine tödlichen Unfälle mehr haben. Den Daten zufolge kann ich da aber leider keins finden.

Wem 120+ km/h zu schnell sind, der kann sich gerne ein 120 km/h Limit auf der rechten Spur ausdenken und einfach dort fahren. 

Fahre ich gerne schnell? Naja, ich fahre ungern langsam, wenns nicht sein muss. Mein Auto ist ein Hyundai i20 mit 1.4L Motor und 85 PS, wie schnell diese “Höllenmaschine” geht könnt ihr euch denken.

My wedding/party live-updating-photo wall

For my wedding in August 2012, I wanted something geeky, yet easy enough for everyone to take part. As I always liked the idea of putting disposable cameras on tables, but hated the turnaround times for films to be developed, I decided to bring that part to the 21st century.

The plan was a projection screen, that displayed photos, just seconds after they were shot. And to cut the right to the conclusion: It worked absolutely great. To do the same on your party or wedding you need the following ingredients:

  • As many Eye-Fi Cards as you can afford/acquire
  • (optional) cheap point & shoot cameras
  • A Mac
  • A projector
  • A wireless base station, that can handle a lot of Wifi Clients and covers the entire area your guests will be in (an Apple Airport Extreme will do just fine)
  • RemoteSnap on as many guest iPhones as possible
  • RemoteSnap Server on your Mac
  • Eye-Fi Center2 on your Mac
  • A slideshow app with “hot folder” capabilities like Toucan

At first you want to configure your Wifi. I recommend setting up a WPA2 protected Wifi, even though you know all the people that are around. You never know if some douche stumbles by, joins the Wifi, figures out what’s going on and takes pictures of his tiny wiener to be displayed on your projector right away. If you are into that kind of stuff, omit the password ;)

Now configure your Eye-Fi Cards to join this Wifi and set up Eye-Fi Center so it saves the pictures to the same folder. To make sure, people never run out of space, configure the card to delete successfully transmitted photos if running low on space (not all cards have this feature). Note: With the latest firmware Eye-Fi cards don’t require an Internet connection any more and transmit directly to the Eye-Fi center application on the same Wifi.

What I did, asking attendees in advance if they plan to bring a camera with an SD-Card slot or rather bring an iPhone as their camera. Like this I was able to hand pre-configured Eye-Fi Cards to guests with cameras, and also bought a few cheap point & shoot cameras to place on desks without cameras.

Now install RemoteSnap Server on the Mac and configure it to save images to the same folder as Eye-Fi Center. It is very important, that all images end up in the same folder.

For the “hot folder” slideshow, the bad news first: You can’t have the fancy eye-candy-ish software that I used, as it was specifically built for me by my colleague Achim at Boinx Software. But there is other software that does the same thing, just not as pretty. For example Toucan. Set the application to monitor the folder, where all the images end up. Make sure you have at least one image in there from the beginning, as for example Toucan might get upset otherwise.

Install RemoteSnap on your iPhone and have your guests install it as well. If on the same Wifi, the app will find the server automatically and the moment you snap a picture in the app, it will be transmitted in the background. Make sure to use the paid version of the app, and request the same thing from your guests. If you use this for a wedding or other important event, you might want to consider gifting the app to the guests. You don’t want cheapskates to use the free version to save 2 bucks and end up with images that have irremovable watermarks in them.
Keep in mind: This setup doesn’t only create an instant slideshow but also collects all the photos made at the event without you having to run around collecting them afterwards, so investing a few euros here is worth it.

So if everything is set up correctly, taking a picture with either RemoteSnap or an Eye-Fi Camera will transmit it to the Mac and a few seconds later it will show up in the slideshow.

I have found nothing like RemoteSnap for Android phones. But as Android users are used to a bit of pain, they could install the Eye-Fi Android app and then transmit photos they took with it. If anyone has an alternative, please let me know.

That’s how I did it and if you follow the instructions, you should be able to make it work as well.

Have Fun!

Create video files with multiple audio tracks and subtitles (Mac)

If the video is also supposed to have multiple audio tracks, first add the audio tracks to the movie using QuickTime 7 Pro. Make sure you have the movie and each audio track you want to add open in QuickTime 7 Pro, and furthermore ensure they all have the exact same length and that the playhead is set to the very beginning.

Now go to the first audio track, hit CMD+A to select the entire audio track and switch to your video. Here, click Edit >Add to movie. That adds it as it’s own audio track.

By hitting CMD+J the properties for the movie open up and you can select the appropriate language for the track. You can even rename the track by double clicking the name in the “Name” column.

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Repeat this until you added all the necessary audio tracks. Now go to File > Save as and save it under a new name, making sure you select “Save as self contained movie”.

For creating the subtitles, use the horrible Java application Jubler, it’s ugly but gets the job done. To have preview playback, you’ll need a mplayer binary. Use thisversion of the MPlayerOSX binary. No substitutions here. It still works on OS X 10.8. Extract it, right click it once and chose “Open” to tell GateKeeper it is cool.

Now in Jubler go to Jubler Preferences (CMD+,) and select the binary using the wizard in manual mode and you should be good.

In the blank Jubler window first click the “New” button on the very top left to create the first subtitle, then click the preview button to load a movie to match to.

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Click browse to choose a file.

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Beware: Clicking “Browse” will open a window behind all the other popups, so you first have to move two windows aside to see the actual file chooser. After beating your head against the wall, choose your movie and click OK.

Now you can type your first subtitle in the grey area, once you press CMD+Enter, a new subtitle will be created. Finally adjust the start and end times. By clicking the Play button on the top right you can check the timing. Repeat until your are insane or until your work is done. Whatever happens first.

When you are done save your subtitle files as SubRip .srt files and head on to iSubtitle. I found the free Subler doesn’t work anymore for me, so I had to go with the 18€ iSubtitle. Open your video file with iSubtitle and drag all the .srt files you created in the sidebar. Now assign the correct language to each of them, save and you’re done.

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digital conservatives

On the interwebs, everyone seems to make fun or ridicule conservatives. Not that I find that a bad thing most of the time. For example:

Conservatives: We want to control and censor the Internet!
Us: 
These idiots don’t understand the web, change/new is good!

Conservatives: We don’t think gay people should be allowed to get married!
Us:
These idiots are afraid of things being different.

And so on. 

But the second something in our holy internet world changes, we become conservatives right away. Whining and bitching about something to change like our lives would depend on it.

Most recent example: Twitter

It seems Twitter found a way to move on. To monetize their platform and to make it more appealing to the general public. They release a new version of their iPhone app, and refresh the Web site, and again we idiots start crying like babies. We start to yell at them, because we don’t think DMs are as accessible as we want them to be, we whine because we don’t see a need for a “Discover” tab. As before with #fixreplies we moan about the change and want things to be the old way (yes I moaned too). And of course, the user interface of the app is different. How dare they?!

For fucks sake, wake up. Change happens! We are changing the world every day and require others to embrace the change we come up with, but are unable to cope with DMs moving to another spot or the fact that Twitter tries to focus more on stories?

Face it: Twitter offered us a great service for years, free of charge without a business model, but still paying their people, servers and bandwidth. Now with “Discover” they might have found a way to inject sponsored messages into your Twitter experience. So what? TV does it. Youtube does it. And your favorite blog probably does it as well. Why for heavens sake is Twitter not allowed to change and start to generate revenue?

Take a closer look at “Discover” for a while. I already found bits of interesting stuff and new interesting people to follow. Now think about people new to Twitter, suddenly they have easier access to trending/popular topics.
For me, Twitter always was about getting information and comunicating with people, and while the communication part didn’t change, getting information just got easier.

Oh and in case you are just whining about the new look, functions or whatever of the new Twitter iPhone app, there are tons of developers standing there with open arms, ready to welcome you to a world of a Twitter client that might just do exactly what you want.

So please stop whining, stop being conservative and live the future (also in technology), because the future begins. Right. Now.

TuneSwitch on OS X Lion - Discontinued

Many of you might have noticed that TuneSwitch doesn’t work on OS X Lion any more. That is because the method I used to access the keychain doesn’t work any more on Lion. I had plans to port it over but then I came across an app that does the same thing as TuneSwitch, but from the menubar and it it Lion compatible. It is also free if you were wondering. The only downside is that it doesn’t use the keychain but its own (probably proprietary) storage format (maybe it is just CoreData), but there is no saving passwords in plain text if you were worried.

So without further ado, I announce TuneSwitch to be discontinued and refer you to http://www.appletips.nl/itunes-account-switcher/

Thanks to Alex from http://www.iphoneblog.de for telling me about iAS.

iPhone Postkarten-Apps

Wenn man im Urlaub ist will man manchmal einfach personalisierte Postkarten nach hause schicken. Mit der Kamera mit Internetanschluss in der Hosentasche, bietet es sich an das alles direkt vom iPhone aus zu machen und es gibt natürlich auch Apps dafür. Und sie kommen alle mit Brechdurchfall.
Scheinen alle dasselbe App-Framwork zu benutzen. Hässlich extrem eingeschränkt (Ein Foto in Vollbild und Text in einer Größe). Benutzerführung ist ein schlechter Witz (“Diesen Knopf dürfen Sie jetzt noch nicht drücken, erst Foto wählen” - JA WARUM ZUM TEUFEL IST ER DENN DANN ÜBERHAUPT KLICKBAR?!), bei Kartensender bspw, kann man beim wählen des Kontaktes aus dem Adressbuch das Land nicht ändern und es wird Standardmäßig USA eingesetzt. Wenigstens merken sich die Apps die Zahlungsdaten (bis auf die CVC der Kreditkarte, was ich im Grunde gut finde).
Kartenpreis: 1,89€*
Fazit: Nicht kaufen/nutzen

Die Österreichische Post schickt ihre App ins Rennen, ohne Retina Support, nervigen Bildgrößenschränkungen und gewöhnungsbedürftiger Benutzeroberfläche habe ich noch vor dem Bestellprozess abgebrochen.
Kartenpreis: 1,99€*
Fazit: Liebe post.at, für ein Unternehmen eurer Größe kann das nicht Euer Ernst sein!
Die Deutsche Post bietet mit ihrer Funcard App, die Applikation mit dem größten Funktionumfang an. Mehrere Bilder, frei positionierbar und skalierbar, mit Textüberlagerung usw, auf beiden Seiten: Alles machbar. dabei ist es leider alles andere als Intuitiv, Textgrößen müssen vor dem Eingeben definiert werden und im Querformat-Modus können die Karten nur betrachtet werden, jedoch nicht bearbeitet, was Angesichts dessen, dass hier alle Elemente größer wären durchaus Sinnvoll wäre. Der Adressbuchimport.. naja es wird automatisch die erste Adresse einer Person gewählt statt eine Auswahl anzuzeigen und mit Land “Germany” kann Funcard nichts anfangen. Argh.
Bis zu dem Punkt ist das alles noch erträglich und die App wäre glatt meine Empfehlung geworden, bis es ans Bezahlen ging. Man wählt bspw Kreditkarte und es geht ein Webview auf (autsch), die Darin angezeigte Webseite ist viel zu breit für das iPhone Display und lässt sich auch nicht skalieren (WTF?!). Daten eingeben, abschicken, “Vielen Dank, zurück zum Shop” als HTML Link (WAS ZUM TEUFEL?!). Man klickt den Textlink an und ist wieder in der App und wenigstens die Karte ist weg. 
Kartenpreis: 1,90€*
Fazit: Sobald die Post es schafft das Payment nativ einzubauen (inApp Purchase?) wäre das mein Favorit.

Postkarte
Die App von fotopost24 ist ähnlich hässlich wie die zuerst genannten, der Prozess des Erstellens einer Karte ist etwas durchdachter und es gibt keine Benutzerfühungs-WTFs wie bei den ersteren. Wenn man per Lastschrift oder Paypal zahlt kostet eine Karte 1,49 €, was der niedrigste Preis von allen Anbietern zu sein scheint. Bei Zahlung bspw mit Kreditkarte fallen extra Gebühren an. Auch hier kann nur ein Foto im Vollbild + Text in vordefinierter Größe genutzt werden. Wenigstens funktioniert der Datenimport aus dem Adressbuch.
Kartenpreis: 1,49€*
Fazit: Guter Preis, wenig Features, wenig Schmerzen. Trotz allem meine Empfehlung (danke an @dertobi und @franker69 für den Tip)
miro empfiehlt in den Kommentaren phonebrief, also habe ich darauf einen Blick geworfen:
Mit 99 cent pro Karte und der Möglichkeit auch briefe zu verschicken klingt phonebrief nicht schlecht, gerade bei Apps die mit Fotos hantieren erwarte ich jedoch Retina Support und den hat phonebrief nicht. Noch viel schlimmer ist jedoch dass mit die phonebrief App zwar anbietet ein eigenes Foto zu nehmen, jedoch nur direkt eines mit der Kamera zu machen und keines aus der Bibliothek zu wählen.
Sehr positiv bewerte ich die Möglichkeit im vorraus Geld aufzuladen, so muss ich mich im Urlaub nicht drum kümmern wieder Kreditkartendaten einzugeben.
Kartenpreis: 99 cent
Fazit: Kein Retina Support, keine Bilder aus der Camera Roll. Nicht kaufen

Alex erwähnte in den Kommentaren Pokamax und das habe ich mir auch geladen.
Als erstes mal wieder: Kein Retina Support. Was ich (zumindest als iPhone 4 Besitzer) davon halte wisst ihr ja. Preislich ist Pokamax auch nicht konkurrenzfähig. Eine Karte kostet 1,99€ man kann jedoch auf das Bild selbst noch einen Schriftzug setzen, das können die meisten anderen nicht. Ausserdem gibts auf der Pokamax Webseite noch Kiloweise andere Kartentypen. Noch ein Pluspunkt: Die Firma scheint auf Twitter sehr aktiv zu sein. 2 Minuten nach einer erwähnung im Tweet kam direkt eine nicht-Roboter Antwort.
Kartenpreis: 1,99€
Fazit: Ohne iPhone 4 einen genaueren Blick wert.
Habe ich eine gute Postkartenapp übersehen? Nichts wie her damit und ab in die Kommentare!

*Alle Kartenpreise beziehen sich immer auf den Versand nach Deutschland.
 

TuneSwitch - Manage multiple iTunes accounts (UPDATED)

UPDATE: I discontinued TuneSwitch, see more at http://schlingel.me/tuneswitch-on-os-x-lion-discontinued

NOTE: I am getting quite a few reports about iTunes crashing or passwords being improperly filled. I am unable to reproduce these errors. If you encounter this behavior, please leave me a note in the comments, with your iTunes and OS X version. (thanks to Morten for this!)

As seen on Reddit there is a possibility to switch between iTunes Store accounts using AppleScript. 

While I liked the Idea, I didn’t like the way it was done. You had to store the password in plain text in the script and you needed one script for each account. Instead I wanted a solution that took advantage of the OS X Keychain. 

So I built TuneSwitch. Upon first launch, it will offer you the possibility to create a Keychain entry for your first account.

Here, enter your iTunes Store Account name (like yourname@me.com or whatever your AppleID might be)

Now enter your password and hit OK. This will create a keychain entry named “iTunes: <YourAccountName>”

When your’e done or you already have iTunes accounts in your Keychain you’ll get a list. Either choose one or click “Create new Keychain entry” to create another entry.

Select the Account, make sure iTunes is running and there are no open windows and dialogs in iTunes. Hit OK and watch the script do its magic (or fail).

If you need to edit the account settings, open the “Keychain Access” app and edit the entries.

You’ll find the script here: http://dl.dropbox.com/u/6260/TuneSwitch.zip

It should work with any language iTunes might be set to. If it doesn’t work in your language, it is probably due to some weird way iTunes handles your language and I probably can’t do much about it.

General Information:

The part that I took from the original script, relies on UI scripting to “click” the Store menu and click “Sign out” / “Sign in” and such. UI scripting is error prone and might sometimes fail for weird reasons. I tried to minimize errors here, e.g. by sending each letter of the account name and the password individually with very short breaks in  between instead of sending them all at once.

Acknowledgments:

To communicate with the Keychain in an efficient way (instead of waiting for several minutes until the useless scripting bridge parsed all the entries), I am using Daniel Jalkuts “Usable Keychain Scripting” (http://www.red-sweater.com/blog/446/usable-keychain-update). Thanks Daniel for sharing that. Make sure you check out http://www.red-sweater.com for MarsEdit, one of the best Blog publishing tools out there.

How to scan directly to Evernote (Mac)

This a description on how to scan documents directly to the Evernote application on the Mac. If you can’t really see the video, please watch it on YouTube in HD.

The required AppleScript can be downloaded here.

Questions/Suggestions/Improvements anyone?

Why I unfollow people

Someone asked me why I unfollowed him on Twitter. Here is what I had to say:

“I unfollowed several people. Since Twitter changed their @replies model, I receive all @replies of users I follow, no matter if they are directed to me or not. This became so much that I completely lost track of the tweets I want to read and the benefit of Twitter was heavily diminished for me. Thats why I started to sort out people. I don’t want the people I unfollowed to take this personal, but if I unfollow someone it just means that their tweets might just not be of so much information for me. But for someone that knows this person better (or in person) it might very well be interesting. For me, Twitter is not a “I know that person so I follow him” tool, this is what e.g. Facebook is for. It’s an information channel.

This is why I am really unemotional unfollowing people and sometimes unfollow people that I personally like, just because there is no added benefit for me. On the other hand I really don’t mind if anyone unfollows me for the same reasons. No one has a special benefit of a large number of followers and being unfollowed doesnt hurt ones reputation or so.

Being unfollowed doesn’t meant one can’t be followed again, does it?

Twitter and the @replies "problem"

Even though some people are arrogant enough to say that no one should worry about the recent @replies issue Twitter had and still has (because they don’t see/understand the problem), I think this actually IS a problem. But honestly I come from the completely opposite way than everyone else…

To be honest: I just don’t care what you (If I follow you) tell someone else. I really don’t. So far I set up Twitter so I only see @replies that are directed to me. Like this I got only the information that is supposed to reach me. I don’t read my neighbours post card either, even though I could. Why? Because I don’t care.

Following ~150 people is “stressfull” (in a good way :D) enough, and so far I was really happy with the solution provided. I just can’t see what problem Twitter tried to solve with that step. What is the consequence? I actually have to unfollow people that @reply rather often because I really want to follow what people I care about have to say.

Is there anyone else who sees this twitter “issue” this way around?