AUPHONIC KOSTET WAS - ODER: LIEBE PODCASTER, HABT IHR DEN VERSTAND VERLOREN?

Ab sofort kostet der “Audioheilemachonlinedienst” Auphonic etwas Geld.


Mich wunderts nicht. Man kann nicht sowas großartiges bauen und es dann verschenken. Das war uns allen doch von Anfang an klar, oder?


Und plötzlich wird auf Twitter gejammert, dass sich kleine Podcasts das nicht leisten können, weil die kostenfreien 2 Stunden nicht reichen werden.


Kleine Podcaster haben also nicht 100€ aufwärts für Mikros, Ständer, Mischpulte, Kopfhörer, Webspace, usw ausgegeben? Nein, natürlich alles mit dem internen Mikro des 35€ Chromebooks aufgenommen. Is klar.


Wir halten also fest: Für Hardware viel Geld ausgeben ist voll okay. ~60€ im Jahr ausgeben für einen Dienst, der euch die Arbeit leichter macht und eure Produktion für den Hörer angenehmer zu Hören ist nicht okay. Ihr widert mich an. Ernsthaft. Dieselbe Einstellung warum eine App nur noch 1€ maximal kosten darf, für ein beliebiges Stück Plastik mit Batterie drin sind 99€ aber voll okay.


Ggf haben es aber ein paar auch einfach nicht geschnallt. Man braucht kein Monthly Pack. Angenommen man produziert 4h Audio im Monat. Dann bleibt man bei dem “2h / Monat for free” Plan und kauft sich 25h One-Time Credits für 37€ dazu. Die werden dann erst ab dem erreichen der monatlichen 2h genutzt. Reichen für ein Jahr und wir sind damit bei 3€ pro Monat. Wem das zu teuer ist, der hätte ggf das Geld für Hardware in einen Finanzberater stecken sollen oder verzichtet einmal im Monat auf einen Tall Chocolate Chip Frappuchino mit Maple Syrup Shot und Sojamilch.

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